Jogger vs. Hund

Ein Thema, welches um es ausführlich zu erläutern den Rahmen eines Blogs sprengen würde. Aber es gibt einige grundlegende Informationen und Verhaltensweisen die man berücksichtigen sollte.

Ein Hund ohne Besitzer wirft für viele Jogger doch einige Fragen auf:

Warum ist er alleine unterwegs? Ist er gut erzogen? Soll ich umdrehen oder doch weiterlaufen?

Durch meine jahrelange Erfahrung als Hundetrainerin kann ich Sie beruhigen, normalerweise geht von einem Besitzerlosen Hund eine geringe Gefahr aus, da dieser mit sich selbst beschäftigt ist. Entweder ist er auf dem Weg nach Hause oder zu einer Hundedame oder er hat was Spannenderes vor, als sich mit einem Jogger zu beschäftigen.

In so einem Fall sollte man langsamer werden, bis zum Schritttempo. Überzeugen Sie sich das wirklich kein Besitzer da ist, den leider ist es bei einigen normal das sie weit hinter ihrem Vierbeiner sind. Im Fall das der Hund doch ein Herrchen hat, nehmen Sie mit ihm Kontakt auf, dann sollte normal jeder verantwortungsvolle Besitzer seinen Hund anleinen

Wenn der Hund doch alleine unterwegs ist, wie oben beschrieben langsamer werden – den Hund nicht beachten – kurz anschauen aber nicht anstarren – nicht ansprechen – einfach ausweichen damit er genug Platz zum vorbeilaufen hat, immer die Ruhe bewahren – wenn er vorbei ist können Sie nach einem gewissen Abstand wieder zu laufen beginnen.

Wenn sich der Hund doch für Sie  zu Interessieren beginnt, helfen meistens klare, selbstbewusste  Kommandos wie Nein und Aus. Die Arme dabei nicht hektisch bewegen. Am besten mit der Hand nach unten zeigen und kurz streng anschauen, nicht lange anstarren. Bitte versuchen Sie immer möglichst ruhig zu bleiben. Wenn der Hund merkt dass Sie kein lustiger Spielpartner sind, gibt er sicher schneller auf und Sie senken das Risiko angesprungen zu werden.

„Bauernhof Hunde“ zeigen meistens Territoriales verhalten, das heißt dass sie „ihr“ Haus und Grundstück bewachen und schützen wollen.

Dadurch sehen diese Hunde es als Aufgabe an, jeden Störenfried in der Nähe des Grundstückes  zu vertreiben. Dabei legen sie oft ein sehr unangenehmes Verhalten an den Tag z.B.: anbellen, sich groß machen, drohen (Zähne fletschen, knurren), verfolgen bis man aus seinem „Revier“ draußen ist.  

Bei einer solchen Begegnung sollten Sie ihre Geschwindigkeit drosseln bis zur Schrittgeschwindigkeit (auf keinen Fall weglaufen) – dem Hund zugekehrt bleiben – selbstsicher scharfe Kommandos rufen (nein, aus, pfui,…) – nicht den Rücken zukehren -  sich aus seinem Bereich so schnell wie möglich entfernen.

Wenn sich an Ihrer täglichen Joggingstrecke ein solcher Vierbeiner befindet, dann suchen Sie mit dem Hundebesitzer ein Gespräch und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Ich hoffe, dass ich Ihnen ein paar nützliche Informationen geben konnte und Sie nun beruhigter Ihrem täglichen Sport nachgehen können.

Wenn Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre  Viktoria Krimbacher

Hundeschule Vikita – Freunde für`s Leben

www.vikita.at